Herausforderung bestanden – alles ist möglich

Berufliche Oberschule Obernburg: 62 Absolventen nehmen im Schulhof Zeugnisse entgegen – Jahrgangs- und Klassenbeste besonders gewürdigt – Grußworte betonen Durchhaltevermögen und Leistungen

Obernburg. 62 Absolventinnen und Absolventen der Beruflichen Oberschule Obernburg (43 FOS und 19 BOS) erhielten am 23. Juli im Rahmen einer Abschlussfeier ihre Fachabiturzeugnisse. Die feierliche Übergabe fand pandemiebedingt in zwei Gruppen im für diesen Anlass von der Schulgemeinschaft geschmückten Pausenhof der Schule statt. Der stellvertretende Schulleiter OStR Esra Lang begrüßte zunächst die Schülerinnen und Schüler, ihre Begleitpersonen sowie die anwesenden Ehrengäste und das Kollegium. In seinen einleitenden Worten hob er besondere Anforderungen des vergangenen Schuljahres und das Durchhaltevermögen hervor, mit dem die Absolventinnen und Absolventen die individuellen Höhen und Tiefen desselben gemeistert haben; die gezeigte Flexibilität und Widerstandsfähigkeit seien beste Voraussetzungen für ihre Zukunft. Im Anschluss griff Schulleiter OStD Alexander Eckert dies ebenfalls auf, indem er die Bedeutung von Ausdauer, Mut und Kraft für den Erfolg betonte und die Kompetenzen in den Mittelpunkt stellte, die sich die Schülerinnen und Schüler in diesem außergewöhnlichen Abschlussjahr aneignen konnten und mussten. Er forderte diese mit dem Ausspruch „Stillstand ist Rückschritt“ abschließend auf, ihren Blick auf die ihnen nun offenstehende Zukunft zu richten.

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Die Bedeutung eines besonderen Abschlussjahrs

Landrat Jens Marco Scherf stellte im ersten Grußwort diesem Ansatz die Bedeutung des Innehaltens und der Reflexion nach großen Erfolgen gegenüber, bevor er darauf einging, wie wichtig das soziale Umfeld und Miteinander in Zeiten der Einschränkungen durch die Pandemie sei. Auch er stellte die durch die erworbene Anpassungsfähigkeit in den Mittelpunkt, da die im Leben beschrittenen Wege selten die seien, die man sich vorstelle. Dies brachte im Anschluss auch Obernburgs Bürgermeister Dietmar Fieger mittels des Bildes des Schiefen Turms von Pisa zum Ausdruck: Anpassung und Adaption seien wichtige Faktoren für den Erfolg eines Projektes wie dem Fachabitur. Anlässlich der aktuellen Flutkatastrophe rief er zu Solidarität und Mitarbeit in der Gesellschaft auf. Im Grußwort des Elternbeirats erläuterte Kerstin Neuwald die Bedeutung von „Leben, Lieben, Lachen“ für das nun endgültig selbstbestimmte Leben der Schulabgängerinnen und Schulabgänger, um ihm Anschluss die Klassenbesten zu ehren. Der 2. Vorsitzende des Fördervereins Thomas Beilharz beglückwünschte im Namen desselben die Absolventinnen und Absolventen darauffolgend zum bestandenen Fachabitur, welches sie trotz widriger Umstände gemeistert hätten. Ein Kapitel sein nun abgeschlossen, sie sollten das neue voll Neugier angehen und ihre Träume verwirklichen. Im Anschluss nahm er die Auszeichnung der sieben Schulbesten mit Schnitten zwischen 1,4 und 1,9 vor.

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Das Erlebte überdenken

Vor der eigentlichen Zeugnisübergabe reflektierten Schülersprecherin Nina Rosenberger und Tobias Ronalter im Namen der Schülervertretung für ihre Mitschülerinnen und Mitschüler das vergangene Abschlussjahr. Während Erstere das bestandene Fachabitur und die damit verbundenen Herausforderungen als Beweis heranführte, dass alles möglich sei und nun an der Zeit eigene Geschichten zu schreiben, bevor man diese im Alter nur noch erzählen könne, griff Letzterer die Gestaltung des „Absolvententurms“  durch Mitschüler Mark Odenwald im Pausenhof auf, um mit der Metapher einer Drachenqueste den anstrengenden Weg bis zum Fachabitur zu beschreiben, der von den Helden viele verschiedene Fertigkeiten, Flexibilität sowie Ausdauer verlange und auch nicht ganz ohne die Hilfe einer ganzen Reihe von Weggefährten auskomme, die ihnen mit Rat und Tat zur Seite stünden.

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Ein letztes Klassenfoto

Nach dem Überreichen der Abschlusszeugnisse an unter dem Applaus der Gäste traten die Absolventinnen und Absolventen klassenweise zu einem gemeinsamen Foto an, woraufhin Schulleiter OStD Alexander Eckert die „Fachhochschulgereiften“ mit besten Wünschen für deren Zukunft verabschiedete und Hoffnung auf ein mögliches Wiedersehen auf einer der Veranstaltungen der FOSBOS Obernburg äußerte.

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