Besucher des ZeWiS

Fachabitur und was dann?

Eine potentielle Möglichkeit wurde den Schülern der technischen Ausbildungsrichtung am "Zentrum für Wissenschaftliche Services und Transfer" (ZeWiS) auf dem Gelände des ICO vorgestellt. Diese (u.a. wegen der guten Infrastruktur vor Ort) ausgelagerte Forschungseinrichtung der Hochschule Aschaffenburg hat sich seit ihrem Bestehen zu einer festen Größe für kooperative Forschung und gelungenem gegenseitigem Wissenstranfer am Industriestandort entwickelt. Neben dieser beeindruckenden Entwicklung und den aktuellen Forschungsschwerpunkten Materialforschung und Automotive stellte unser Gastgeber Dr. Tilo Gockel auch noch den grundsätzlichen Studiumsablauf an der Hochschule Aschaffenburg dar, bevor Fr. Sommer von der Studienberatung und Hr. Stross genauer auf einzelne Studiengänge eingingen.

Für einen weiteren Einblick in die Forschungswelt sorgte Fr. Faidt mit einer Einführung in die Literaturrecherche, ein Punkt der in Zeiten des ungenierten Kopierens, der Weiterverbreitung von Informationen zweifelhafter Herkunft und mit Hinblick auf anstehende schulische Arbeiten nicht hoch genug angesehen werden kann.

ZeWiS 8889 aNach einer kleinen Stärkung folgte eine Laborführung. gedrucktes MetallZu sehen gab es Laserlabore, in denen mit Femtosekunden-Lasern u.a. Materialforschung betrieben wird sowie ein Labor für Additive Fertigung mit den neuesten 3D-Druckern für Kunststoffe und Metall.

Gruppenbild 11T1/2 mit Herrn Bazalik und Herrn BrandDie 11. Klassen der technischen Ausbildungsrichtung besichtigten am 7.2.2017 das Industrie Center Obernburg. Die 35 Schülerinnen und Schüler erhielten zunächst von Herrn Berdami eine kurzweilige Einführung über Geschichte, aktuellen Stand und Zukunftsperspektiven des ICO. Anschließend stellte Herr Bazalik die an der ICO vorhandenen Ausbildungsberufe vor, wobei er den Schwerpunkt auf die Interessen der Schüler legte. Lebhaft klärte er über Voraussetzungen und Ablauf der Ausbildung auf und ließ auch mögliche Perspektiven nicht zu kurz kommen. Danach folgte ein Rundgang durch die verschiedenen Lehrwerkstätten, bei dem die Schülerinnen und Schüler auch Gelegenheit hatten, ihre Fragen direkt an die Lehrlinge zu richten.

Am 2. Dezember erlebten die Klassen der Beruflichen Oberschule zwei hervorragende Aufführungen des bekannten Klassikers von Robert L. Stevenson. Der Mensch hat die Anlage zum Guten und zum Bösen - welche Seite gewinnt jedoch die Oberhand? Stevenson zeigt diesen Kampf anhand der Figur von Dr. Jekyll, dem angesehenen Arzt und Forscher aus London,  der sich mit Hilfe eines Serums in sein genaues Gegenteil, den Verbrecher Mr. Hyde verwandelt. Das Experiment gerät im Laufe der Zeit außer Kontrolle und führt zum Tod der Hauptfigur. Die inneren Kämpfe, die Auswüchse von Gewalt und Begierde sowie die Hilflosigkeit der Umgebung brachten die vier Schauspieler anschaulich auf die Bühne des Pfarrheimes Pia Fidelis.

Dr. Jekyll Mr Hyde

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